Schulgeschichte

Das Asam-Gymnasium München (ASG) wurde zum Schuljahr 1935/1936 während der Zeit des Nationalsozialismus als Hans-Schemm-Aufbauschule an der damaligen Frühlingsstraße (heute: Eduard-Schmid-Straße) gegründet. Benannt wurde sie nach einem antisemitischen und antidemokratischen Hitler-Vertrauten, der von den Nationalsozialisten als bayerischer Kultusminister eingesetzt wurde und nach seinem tödlichen Unfall von den Nationalsozialisten als Held verklärt wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diverse Schulen, Straßen und Hallen in ganz Deutschland nach ihm benannt. Ziel der Schule war es, Volksschülerinnen und Volksschüler in sechs Jahren auf das Abitur und eine anschließende Tätigkeit als Volksschullehrer vorzubereiten.

Das Schulgebäude wurde bei einem Bombenangriff am 06./07. September 1943 völlig zerstört. Die jüngeren Schüler wurden im Rahmen der Kinderlandverschickung in Leoni (Starnberger See) und Bad Wiessee (Tegernsee) untergebracht und dort unterrichtet. Die älteren Jungen wurden in der Flugabwehr als „Flakhelfer“ eingesetzt oder als Soldaten eingezogen. Die Mädchen besuchten die Wittelsbacher-Oberschule (heute: Wittelsbacher-Gymnasium) und legten z.T. dort das Abitur ab.

Am 9. September 1945 begann der Schulbetrieb wieder. Die Schule hieß nun Oberschule für Jungen an der Frühlingstraße. Nur Schulen, an denen alle Latein und Griechisch lernen, nannten sich damals „Gymnasium“. Am 9. September 1945, dem ersten Schultag nach Kriegsende, gab es folgende Klassen:

7 Schüler der 1. Klasse (d.h. 5.-Klässler)
9 Schüler der 2. Klasse (d.h. 6.-Klässler)
24 Schüler der 3. Klasse (d.h. 7.-Klässler)
32 Schüler der 4. Klasse (d.h. 8.-Klässler).

Sie wurden in verschiedenen Schulgebäuden unterrichtet.

Am 15. Januar 1946 wurde offiziell der Lehrbetrieb aufgenommen nachdem die Genehmigung der amerikanischen Militärregierung vorlag: Insgesamt besuchten 241 Schüler die Schule. Sie wurden von 7 Lehrern in verschiedenen Schulen, vor allem aber in der Maria-Theresia-Oberschule (heute: Maria-Theresia-Gymnasium) unterrichtet. Da es kaum intakte Klassenzimmer gab, wurden Klassen zusammengelegt und der Unterricht fand - auch in den kommenden Jahren - täglich in zwei Schichten statt (8.00 Uhr bis 18.05 Uhr, nur samstags kürzer). Im Winter endete der Unterricht früher, weil die Klassenräume zunächst nicht geheizt und beleuchtet werden konnten.

Im Jahre 1950 wurde die Dauer der gymnasialen Schulzeit wieder von acht auf neun Jahre verlängert, so wie vor 1935. Sowohl an der Frühlingsoberschule als auch an der Maria-Theresia-Oberschule wurden Studienseminare eingerichtet, an denen Referendarinnen und Referendare auf den Lehrberuf vorbereitet werden.

In den Jahren 1951-1964 fand der Unterricht montags, dienstags und mittwochs am Vormittag statt. Donnerstags, freitags und samstags war am Nachmittag Schule. Die Oberrealschule an der Frühlingstraße war weiterhin bei der Maria-Theresia Oberrealschule (heute: Maria-Theresia-Gymnasium) zu Gast.

Im Jahre 1952 wurde auf dem ehemaligen Schulgelände gebaut. In den ersten Flügel des Neubaus zog das heutige Albert-Einstein-Gymnasium ein, 1960 das heutige Pestalozzi-Gymnasium.

Im Schuljahr 1964/1965 darf die Schule umziehen, und zwar in ein neues Gebäude Ecke Werinherstraße/ Schlierseestraße. Aber da zu diesem Zeitpunkt das Gebäude des Maria-Theresia-Gymnasiums renoviert wurde, wurde diese Schule zwei Jahre lang als Gast im neuen Asam-Gymnasium aufgenommen. Für das Asam-Gymnasium bedeutete dies Fortsetzung des unterrichtlichen Schichtbetriebs. Mit dem Umzug fiel die Entscheidung für den Schulnamen Asam-Gymnasium: Mit der Benennung nach den Künstlern und Baumeistern Asam wurde bewusst ein Zeichen gesetzt: An diesem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium werden die musischen Fächer besonders geschätzt. Die Künstlerbrüder Cosmas Damian Asam (1686–1739) und Egid Quirin Asam (1692–1750) arbeiteten als Bildhauer, Stukkateure, Maler und Baumeister vor allem in Süddeutschland und gehören zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Spätbarocks.

Im Schuljahr 1970/1971 musste nach einer kurzen Pause erneut Schichtunterricht eingeführt werden, da nicht genügend Unterrichtsräume für die 1.368 Schüler zur Verfügung standen. Zusätzlicher Raumbedarf entstand außerdem, da das Asam-Gymnasium die einzige Modellschule in München war, an der nun die neue Kollegstufe erprobt wurde.

Im Jahre 1976 wurde der Erweiterungsanbau fertig gestellt, durch den die Schule am westlichen Ende zusätzliche Klassenräume erhielt. Der Unterricht fand nun wieder weitestgehend am Vormittag statt. Im Schuljahr 1975/1976 wurde am Asam-Gymnasium die erste Anschlussklasse (11. Klasse) eingerichtet. Begabten Realschülerinnen und -schülern wird auf diese Weise der direkte Übergang von der Realschule auf das Gymnasium ermöglicht. Und auf diese Weise kamen Mädchen an die Schule. Nach hitzigen Diskussionen wurde beschlossen, dass ab dem folgenden Schuljahr auch in den anderen Jahrgangsstufen mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Mädchen aufgenommen werden können. So war bis zum Jahre 1978 die Schule eines der letzten staatlichen Jungengymnasien und hatte noch bis 1986 als eines der letzten beiden Gymnasien in Bayern regelmäßigen Samstagsunterricht.

Im Schuljahr 1978/1979 richtete das Asam-Gymnasium als erstes Münchner Gymnasium Modellklassen zur Förderung ausländischer Kinder ein. Die Schüler erhielten intensiven Deutschunterricht (1. Fremdsprache) und wurden auch in ihrer Muttersprache Türkisch unterrichtet. Als zweite Fremdsprache lernten sie ab der 7. Klasse Englisch. Im Schuljahr 1979/1980 wurde die erste Übergangsklasse eingerichtet, eine besondere 10. Klasse, die Realschülern den Übertritt auf das Gymnasium erleichtert.

Im Schuljahr 2002/2003 nahm das Asam-Gymnasium als einziges öffentliches Gymnasium im Münchner Raum an dem Schulversuch „Achtjähriges Gymnasium in Ganztagesform“ teil und richtete eine Ganztagesklasse ein.

Im Schuljahr 2003/2004 wurde am Asam-Gymnasium neben dem naturwissenschaftlich-technologischen Zweig auch die Ausbildungsrichtung sprachlicher Zweig (mit drei Fremdsprachen) eingerichtet.

Im Schuljahr 2004/2005 wurde verpflichtend das achtjährige Gymnasium als Regelmodell in Bayern eingeführt, beginnend mit den 5. und 6. Klassen.

Im Herbst 2007 wird vom neuen Schulleiter OStD Rothmann ein moderner Anbau mit einer großen Mensa mit 150 Sitzplätzen, Küche, Pausenkiosk, Gruppenräumen und einer großen Studienbibliothek eingeweiht.

Das Asam-Gymnasium hat zum Schuljahr 2008/2009 die meisten Einschreibungen der Landeshauptstadt München für die Jahrgangsstufe 5.

Am 24.09.2008 statten der Staatsminister für Unterricht und Kultus Siegfried Schneider (MdL) und die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Christine Strobel der Schule einen Besuch ab.

Mit dem Schuljahr 2008/2009 wird vom Staatsministerium das Studienseminar erneut erweitert. Nachdem im Schuljahr 2007/2008 mit dem Dienstantritt des neuen Schulleiters die Seminare für die Fächer Biologie und Chemie neu eingerichtet wurden, werden nun mit den Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte Studienreferendare in insgesamt acht Fächern ausgebildet.

Im Rahmen der Externen Evaluation und in der Folge setzt ein lebhafter Schulentwicklungsprozess ein mit den Schwerpunkten Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung.

Seit dem Schuljahr 2008/2009 nimmt das Asam-Gymnasium am vom Staatsministerium geförderten bayerischen Projekt „Sprachbegleitung“ teil. Im Rahmen dieses Projekts zur Sprachförderung bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund entstehen zahlreiche Unterrichtsmodule und eine Handreichung für Lehrkräfte. Am ASG wird das Sprachkompetenztraining (SKT) in den Jahrgangsstufen 5 und 6 verpflichtend und mit sehr überzeugenden Ergebnissen angeboten.

Am 29.04.2009 (Todestag von Egid Quirin Asam) findet erstmals der Asam-Tag statt. Er wird in Form von Unterrichtsgängen, Exkursionen und Unterricht vor Ort „auf den Spuren der Brüder Asam“ durchgeführt. Exkursionen in die von den Brüdern Asam gestalteten Kirchen und Klöster (Asamhaus, Asamkirche, St. Anna im Lehel, Kloster Rohr, Kloster Weltenburg, Freisinger Dom, Schloss Schleißheim) sowie die Erstellung von Zeichnungen, Fotogeschichten, Großgemälden „Brüder Asam nach Andy Warhol“ sowie andere Aktivitäten und Vorträge zum Barock bringen den Schülerinnen und Schülern die Schulpatrone näher.

Am 16.07.2009 liest der ehemalige Schüler des Asam-Gymnasiums der mit hohen Preisen und Ehrungen ausgezeichnete Schriftsteller Prof. Herbert Rosendorfer aus seinen Werken. Es ist der Schule eine große Freude und Ehre, den bekanntesten ehemaligen Schüler und großen humorvollen und unterhaltsamen Schriftsteller begrüßen zu dürfen.

Im Kalenderjahr 2009 werden in einem ersten großen Sanierungsabschnitt im Westflügel der Schule die Klassenräume saniert und dabei die Brandschutzausstattung auf den neuesten Stand gebracht.

Im Schuljahr 2009/2010 liegt die Schülerzahl nach starkem Anstieg in den letzten Jahren bei nunmehr knapp 1.000 Schülerinnen und Schülern.
Am 23.09.2009 besucht der Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle (MdL) im Rahmen der "Biobrotboxaktion 2009" die Schule und unterstützt die Schülerinnen und Schüler. 25.000 Brotboxen werden für die Erstklässler der Städte und Landkreise München, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau gepackt.

Die Schule besteht im Schuljahr 2009/2010 unter Einbeziehung der Zeit der Vorgängerschulen seit 75 Jahren; unter dem Namen "Asam-Gymnasium" seit 45 Jahren. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde die von Prof. Herbert Rosendorfer verfasste und der Schule gewidmete szenische Lesung „Noch solange die Affen parieren“ zusammen mit zwei Schauspielerinnen aus Bozen und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude uraufgeführt.

Im Kalenderjahr 2010 werden in einem zweiten großen Sanierungsabschnitt zahlreiche Klassenräume saniert und dabei die Brandschutzausstattung auf den neuesten Stand gebracht. Mit einem finanziellen Volumen von über 2 Millionen Euro wird die Sanierung abgeschlossen.

Im Schuljahr 2010/2011 findet das doppelte Abitur zweier Abiturjahrgänge (G9 – 69 Abiturientinnen und Abiturienten / G8 - 52 Abiturientinnen und Abiturienten) statt. Damit findet das neunjährige Gymnasium sein Ende. Die Abiturienten erzielen die besten Abiturdurchschnitte seit Jahren.

Zu Beginn des Schuljahres erhält die Schule einen Anbau bestehend aus sechs Klassenräumen in Fertigbauweise zur Behebung der Raumnot. Die Schülerzahl liegt nun mit 1.043 Schülerinnen und Schülern deutlich über 1.000 Schüler. Ein Rückgang der Gesamtschülerzahl wegen des Wegfalls einer Jahrgangsstufe durch den Weggang des letzten G9-Jahrgangs findet aufgrund der hohen Einschreibungszahlen nicht statt.

Das Studienseminar wird mit dem Fach Evangelische Religionslehre erneut erweitert. Am Asam-Gymnasium werden nunmehr in neun Fächern Studienreferendare ausgebildet. Die Zahl der Referendare im Unter- und Oberseminar liegt bei über 60 Lehramtswärterinnen und Lehramtsanwärtern.

Am 08.11.2010 besuchen der Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber und die Umweltstaatssekretärin Melanie Huml das Asam-Gymnasium. Gemeinsam mit Vertretern der Akademie für Lehrerfortbildung und der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege wird das Aktionshandbuch „Tiere live“ vorgestellt. Eine Expertin des Landesbunds für Vogelschutz führte Fledermauspfleglinge aus einer Aufnahmestation vor.

Im Schuljahr 2011/2012 werden im Rahmen der Fortführung des Schulentwicklungsprozesses die mit dem Ministerialbeauftragten vereinbarten Zielvereinbarungen weiterentwickelt. Lehrer, Schüler und Eltern arbeiten in zentralen Bereichen an einer Verbesserung der Qualität von Schulklima, Unterricht, Kooperation und Vernetzung.

Das Asam-Gymnasium ist erneut Stützpunktschule „Bewegungskünste“ und nimmt als eines von sechs bayerischen Gymnasien als Modellschule am Projekt HoriZONTec, einem auf drei Jahre angelegten Schulversuch zur Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts, teil.

Am 16.12.2011 (3. Advent) zerstört ein Schwelbrand das Dienstzimmer des Amtsmeisters. Durch Rauchentwicklung werden einige darüber liegende Räume in Mitleidenschaft gezogen. Der Schulleiter gibt für den darauffolgenden Montag unterrichtsfrei. Die Behebung des Schadens ist komplizierter und aufwändiger als erwartet und zieht sich das gesamte Jahr 2012 hin.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler erhalten Stipendien und Förderungen u.a. der Roland Berger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Bildungspakt Bayern, im Rahmen des bayerischen Eliteförderungsgesetzes, des Projekts „Unitag“, eines Frühstudiums (in Zusammenarbeit mit der LMU), beim Bundeswettbewerb Mathematik, einem Geschichtswettbewerb des Bundesjustizministeriums und von der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im Schuljahr 2012/2013 wird die Schulleitung personell neu formiert. Aufgrund der Ruhestandsversetzung eines Kollegen und der Erweiterung des Direktorats aufgrund der hohen Schülerzahlen kann der Schulleiter innerhalb eines Jahres drei neue Direktoratsmitglieder mit Leitungsaufgaben betrauen.

Zum Schuljahr liegt die Schülerzahl bei etwa 1.050 Schülern. Das Kollegium erreicht die „magische Zahl“ von 100 Kolleginnen und Kollegen.

Das Asam-Gymnasium wurde vom Staatsministerium als Modellschule für die so genannte „Integrierte Lehrerreserve“ benannt.

Anfang Dezember 2012 konnten (nach fast 50 Jahren Bestand) die grundlegend sanierten Schülertoilettenanlagen frei gegeben werden.
Eine umfangreiche Fachraumsanierung der naturwissenschaftlichen Fachräume und Vorbereitungen wurde begonnen.
Die Instandsetzungsarbeiten der Folgeschäden des Schwelbrandes vom Dezember 2012 werden jetzt erst abgeschlossen.

Im Schuljahr 2013/2014 können zwei Chemiefachsäle, die Chemievorbereitung und zwei Kunstfachsäle nach umfassender Sanierung wieder in Betrieb genommen werden. Pünktlich zum Nikolaustag erhält die Schule einen neuen edlen Konzertflügel. Der im vorherigen Schuljahr begonnene dreijährige naturwissenschaftlich-fachübergreifende Modellversuch "Horizontec" des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst wird sehr engagiert und erfolgreich fortgeführt. Im Bereich der Schulentwicklung sind die forcierte Begabtenförderung, die Zfu-Stunden der Klassen, das Sozialpraktikum in der Jgstf. 9, die erweiterten Pädagogischen Konferenzen, das Schülercoaching und die Klassenelternsprecherversammlungen nach einer Erprobungszeit fester Bestandteil des Schulentwicklungsprogramms der Schule. Besonderer Schwerpunkt ist die Unterrichtsentwicklung im Regelunterricht, in den Ganztagesklassen, im Bereich des Ersatzunterrichts, des Förderunterrichts und der Maßnahmen im Rahmen der individuellen Lernzeit. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist die Inklusion. Im Fortbildungskonzept der Schule wird der wichtigen Frage des Schüler-Feedbacks ein Stellenwert zugemessen. Am pädagogischen Tag wurde zu diesem Thema als Gastreferent Wolfgang Endres eingeladen. Herbst und Winter des Schuljahrs sind im Bereich der Schulentwicklung geprägt von der Durchführung und Auswertung der Internen Evaluation, die im Frühjahr zu neuen Handlungsvereinbarungen der Schulfamilie führen wird.

Im Schuljahr 2014/2015 erinnerte die Schule an „50 Jahre Schulstandort Asam-Gymnasium“. Als historisch und politisch bewusste Schule stellte sich die Schule ihrer Vergangenheit (Gründung 1935) und u.a. im Schwerpunkt den historischen Daten „75 Jahre Ausbruch des 2. Weltkriegs“ und „25 Jahre Fall der Mauer“. Die schulische Erinnerungsarbeit umfasst zahlreiche Projekte, Schülerlesungen, Fortbildungskonzepte, Ausstellungen und die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Die Exzellenzförderung zeigt auch in diesem Schuljahr ihre erfreulichen Ergebnisse. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden in Stipendienprogramme aufgenommen, nahmen erfolgreich an Wettbewerben teil, legten Fremdsprachenzertifikatsprüfungen ab und wurden u.a. von der Landeshauptstadt München für ihr kulturelles oder ehrenamtliches Engagement geehrt. Im Rahmen des sozialen Engagements der Schule wurde eine freiwillige Spendensammlung zugunsten Obdachloser in München, ein Welt-AIDS-Tag und eine Weihnachtsaktion „Der Wunschbaum“ zugunsten junger Asylbewerber der BOKI-Schule durchgeführt. Erneut fand das Sozialpraktikum der Jgstf. 9 statt. Mit dem neuen „Offenen Bücherschrank“ entstand ein in seiner Ausstattung sich dauernd veränderndes Bücherangebot von Schülern für Schüler. Sehr erfolgreich und auch medial begleitet war die von Schülern der Jgstf. 10 vorbereitete und moderierte Podiumsdiskussion „Braucht Deutschland eine neue Außen- und Sicherheitspolitik?“ mit Doris Wagner, MdB (DIE GRÜNEN) und Hauptmann Phillip Specht (Bundeswehr). An der Politischen Akademie in Tutzing nahmen 63 Schülerinnen und Schüler der Jgstf. 10 und der Q11 am dreitägigen Simulationsspiel zum Thema „Datenschutz“ teil. Fast alle Schülerinnen und Schüler der Schule besuchten im Jubiläumsjahr die Ausstellung „Mit Leib und Seele“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung. Diese einmalige Ausstellung bedeutender Werke präsentierte Arbeiten unserer Schulpatrone Cosmas Damian und Egid Quirin Asam sowie weiterer Künstler, die das Rokoko prägten. Dieses Großprojekt wurde durch umfassende Planung und Eigenführungen der Fachschaft Kunst erst möglich. Im Schuljahr wurden die beiden langjährigen Musiklehrer OStR Staudacher und OStR Wohlfart sowie der Seminarlehrer für das Fach Physik Studiendirektor Schafbauer in den Ruhestand verabschiedet. Studiendirektor Schafbauer erhielt in Anerkennung für seine großen Verdienste um das Studienseminar die höchste Auszeichnung der Schule die „Asammedaille 2015“. Im Bereich der Immobilie wurde die Generalsanierung der Heizungsanlage abgeschlossen, die Fachlehrsaalsanierungen der Fachschaften Physik und Chemie wurden fortgeführt.

Im Schuljahr 2015/2016 wurden 1.020 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Ein deutlicher Personalausfall aufgrund von Dauererkrankungen und zahlreicher dienstlicher Einschränkungen schwangerer Lehrkräfte prägte die Personalsituation des Schuljahres. Daher mussten zahlreiche Lehrkräfte als Lehrerreserve auf Vertrag eingestellt werden. Auch das Studienseminar ist groß und hat nach wie vor eine Gesamtzahl von über 60 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern.

Im Rahmen des Schulqualitätsprogramms unserer Schulentwicklungsarbeit wurden die Handlungsvereinbarungen der letzten Jahre weiter umgesetzt. Verschiedene kleinere interne Evaluationen z.B. in der Lehrerbildung, im Bereich der Mensa und der Neigungsgruppen und zur Bewertung aller schulinterner Lehrerfortbildungen sowie die Rückmeldungen der Schulaufsicht zum Abitur, den Jahrgangsstufentests und der Respizienz geben differenzierte Rückmeldungen zum Leistungsstand und zum Stand des Schulentwicklungsprozesses.

Neben bewährten Förderangeboten wie einem zusätzlichen Blockunterricht in Kernfächern, erhielten Schüler individuelle Unterstützung z.B. durch fest zugeordnete Lehrer („Lerncoaches“) und zum Selbststudium Ferienlerntagebücher. Die Begabtenförderung, Schülerstipendien, Ehrungen und Erfolge in Wettbewerben haben eine hohen Stellenwert erreicht. Gefördert wurden Schüler z.B. als Stipendiaten im Programm „Talent im Land Bayern“, in Form von Teilnahme an Exzellenzseminaren, im Früh- bzw. Probestudium der Universitäten, beim Bundeswettbewerb Mathematik, der Mathematik-Olympiade, dem Schülerprogramm der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Symposien z.B. des Max-Planck-Instituts.

Besonders erfolgreich war der Abiturjahrgang 2016, bei dem über 55 % der Schüler ein gutes oder sehr gutes Abitur abgelegt haben. Fünf Schüler erzielten die Traumnote 1,0.

Am 21.01.2016 stellten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs im Rahmen des neuen ASAM-Wissenschaftsabends die Ergebnisse ihrer im Rahmen von W- und P-Seminaren erstellten Arbeiten vor. Auftaktvorträge hielten vor mehr als 300 Zuhörern im Plenum Niklas Kuhl zum Thema „Untersuchung zur Haftfestigkeit von Anstrichstoffen auf verschiedenen Oberflächen“) und Ananda Stullich („Zerstörung und Verstörung – die Auswirkungen des 2. Weltkriegs auf Kinder und Jugendliche“). Zehn Seminare stellten dann in der Mensa bzw. in Kurzvorträgen in den Klassenräumen die Ergebnisse ihrer Arbeiten vor. Die vielfach sehr beeindruckenden Leistungen wurden von einem sachkundigen Publikum und vielen Mitschülerinnen und Mitschülern der unteren Oberstufe mit Begeisterung gewürdigt.

Im Bereich der Immobiliensanierung wurden im Schuljahr die Fachlehrsaalsanierungen in der Chemie und Physik, die Sanierung von drei Sammlungsräumen, zahlreiche akustische Sanierungsmaßnahmen, die Komplettsanierung der letzten unsanierten WC-Anlage im UG und schließlich, als Großprojekt, die Errichtung eines Aufzugs im Treppenhaus Nord mit barrierefreiem Zutritt durchgeführt und abgeschlossen. Damit sind zum Teil mehr als 10 Jahre alte Initiativen der Schulleitung nunmehr erfolgreich abgeschlossen worden. Für den naturwissenschaftlichen Unterricht und seine Vorbereitung ist die Schule jetzt nach neuestem Stand ausgestattet. Das ist insbesondere auch für den Bereich der Lehrerbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern ein sehr deutlicher Fortschritt.

Die Vorplanungen für die Erweiterungsbaumaßnahme im Bereich der Sporthallen und von Klassenräumen wurden fortgeführt, Bodenprobebohrungen erfolgten und nach deutlicher medialer Initiative des Schulleiters wurde auch der Bedarf an Aufenthaltsflächen und Versammlungsräumen anerkannt. Die entscheidende Beschlussfassung über das Gesamtprojekt soll im Kalenderjahr 2017 erfolgen.

Ein Höhepunkt des kulturellen Schullebens, das sich auch im Schuljahr 2015/2016 z.B. mit Theaterclub, Theatervorführungen, Bewegungskunstabend, Schulkonzerten, Gottesdiensten, Ausstellungen als sehr reichhaltig und lebendig zeigte, war in dem Schuljahr die ASAM „First Night of Spring“ - eine großartige Tanzveranstaltung. Fein gekleidete Schülerinnen und Schüler, ein tolles Catering, schöne Technikeffekte und stilvolle Tänze, angereichert durch eine gelungene Tanzshow männlicher Lehrkräfte in feinem Zwirn, führten zu einem niveau- und stilvollen, wunderbaren Frühlingstanzabend.

Im Bereich des sozialen Engagements stachen Aktionen zugunsten der Münchner Aidshilfe und eine Spendenaktion für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge hervor.

Im Jahr 2016 wurde von der französischen Botschaft dem Asam-Gymnasium das Zertifikat des DELF-Prüfungszentrums verliehen. Intensiviert wurde auch der Frankreichaustausch (Lyon, Cholet, Bordeaux), der im Schatten der Terrorakte in Frankreich stand. Allerdings unterstrichen die Solidaritätsadressen des Schulleiters an die französischen Freunde und die flexible Verlegung der Austauschtermine und die gelungenen Austauschwochen, dass man sich im Namen der Freiheit terroristischer Gewalt nicht beugen wird.

„Jugend schreibt“ ist ein Programm des Pluskurses Deutsch, an dem zahlreiche Schüler Beiträge so überzeugend verfassten, dass sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurden. Auch das ASAM-Literaturquiz und ein Kritikergespräch mit dem Leiter des Literaturressort der SZ dienten der Sprach- und Leseförderung.

Im Bereich der historisch-politischen Gedenkkultur gestaltete das Asam-Gymnasium anlässlich des Holocaustgedenktages die Veranstaltung „Jugendliche im Holocaust“ mit Schülern, die aus Quellen lasen, mit. Im Mai lasen Schüler im Rahmen der Gedenkveranstaltung „München liest aus verbrannten Büchern“.

Drei Monate vor seinem Tod war im Juni letztmals Dr. h.c. Max Mannheimer als Zeitzeuge am Asam zu Besuch. Er berichtete den Studienreferendaren eindrucksvoll von seinen Erfahrungen als Überlebender des Holocaust und Botschafter gegen das Vergessen.

Im Bereich der Demokratieerziehung war die Podiumsdiskussion „Flucht und Asyl“ ein besonderer Höhepunkt im Schuljahr. Angesichts einer sich über die Flüchtlingsfrage stark und rasch polarisierenden Gesellschaft fand im Anton-Fingerle Zentrum auf wohltuend sachlichem Niveau eine Diskussion von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 mit Vertretern aller Fraktionen des Bayerischen Landtags statt. Nach einem historischen Rückblick des Schulleiters zur Fluchtthematik in Deutschland, hielt Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, einen exzellenten Impulsvortrag über die aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingspolitik.

Im Schuljahr 2016/2017 wurden über 1000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Immer noch gibt es mehr Buben (542) als Mädchen (464) an der Schule. Vier gebundene Ganztagsklassen und die Einführungsklasse in Jgstf. 10 erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Zahlreiche Personalveränderungen, darunter auch die Ruhestandsversetzung zweier langjähriger Kolleginnen, schließen die „demographische Wende“ an der Schule ab. 65 % des Kollegiums von 2007 ist in den letzten 10 Jahren in den Ruhestand gegangen und wurde durch junge Kolleginnen und Kollegen ersetzt.

Im Schuljahr 2016/2017 fanden Elternbeiratswahlen statt und auch die Wahl von Klassenelternsprechern ist fester Bestandteil im Bereich der Mitwirkung der Erziehungsberechtigten.

Mitte November 2016 besuchte der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberbayern-Ost, der Ltd. OStD Richard Rühl mit seinem Mitarbeiter StD Gerhard Voigt, die Schule und traf im Gespräch auf alle Gruppen der Schulgemeinde. Im Abschlussgespräch bekundete der Ministerialbeauftragte, das er einen sehr positiven Eindruck von der Organisation der Schule, der hier geleisteten Arbeit und den in der Schulgemeinschaft lebenden Menschen gewonnen habe.

Auch im Schuljahr 2016/2017 fanden wieder zahlreiche Evaluationsmaßnahmen statt: die jährliche Evaluation zur Schulmensa wies hohe Zufriedenheitswerte auf, die Evaluation im Ganztagesbereich betraf v.a. auch das Neigungsangebot und schließlich führte die große Interne Evaluation im Herbst zur Fortschreibung der selber gesetzten Handlungsvereinbarungen bis Sommer 2018.

Das Studienseminar des Asam-Gymnasiums ist Modellseminar des Projekts „Schülerfeedback“ des Staatsministeriums. Die Damen und Herren Studienreferendare holen mehrfach im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes Feedback der Schüler zum Unterricht und der Unterrichtsführung ein. Der Modellversuch ist bis Ende des Schuljahres 2017/2018 terminiert – Schülerfeedback soll anschließend generell fester Bestandteil der Seminarausbildung werden.

Das Schuljahr 2016/2017 war insbesondere geprägt von einer starken Zunahme der Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Wettbewerben. Im Bereich der Mathematik-Olympiade erreichten mehrere Schüler vordere Plätze, am Känguru-Mathematikwettbewerb nahmen zahlreiche Schüler teil, im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der TU München wurde das Bruchrechnen mit und ohne Tablet getestet. Neue Vorlesewettbewerbe in den Fremdsprachen und der traditionelle Vorlesewettbewerb Deutsch wurden durchgeführt.

Der 2. Wissenschaftsabend des Asam-Gymnasiums war ein großer Erfolg. Hauptvorträge hielten Kaj Lehner „Bayerische Tracht – Ein deutscher Erinnerungsort“ und Leopold Jansen „Untersuchung des Färbeverhaltens von Indigo auf Textilien unterschiedlicher Molekülstruktur“. Im Abgussmuseum fand auch eine von den Medien eine vielbeachtete „Römische Modenschau – Modus vestiendi“, mit hervorragendem Begleitkatalog, statt. In der neuen Stadtteilbibliothek wurde eine Ausstellung „Kindheit in Giesing“ gezeigt. Sowohl bei der Auftaktveranstaltung als auch in den Folgewochen war die Ausstellung sehr beachtet und besucht. Eine ganz besondere Beachtung in der Öffentlichkeit erfuhr das P-Seminar „Schwimmen“, in dem Schülerinnen und Schüler der Jgstf. 11 einen Schwimmkurs für Sextaner planten und durchführten. Ein Riesenerfolg: Alle 22 Fünftklässler haben am Ende das Schwimmabzeichen erhalten. Die SZ berichtete ausführlich unter der Überschrift „Oberwasser“.

Neu eingeführt von den Schülern wurde ein Winterball als stilvolle Tanzveranstaltung mit Showelementen, die von Schülern und Lehrern gut besucht wurde.

Als ein Höhepunkt der politischen Bildungsarbeit an der Schule fand zur Vorwahlkampfzeit am 14.03.2017 zur Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion der Jgstf. 10 auf hohem Niveau mit den Direktkandidaten des Bundestagswahlkreises München-Süd statt. Nach der Begrüßung und Einführung in das deutsche Wahlrecht durch den Schulleiter OStD Peter Heinz Rothmann hielt die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Frau Prof. Dr. Ursula Münch“ einen Impulsvortrag über das Phänomen „Populismus“. Moderiert wurde die Diskussion von Jan Heidtmann von der SZ.

Ebenfalls von der Politischen Akademie kam Dr. Michael Mayer an die Schule und hielt einen Vortrag mit Diskussion zum Thema „Krieg und Kollaboration – der Holocaust in Frankreich“. Darüber hinaus nahmen im Rahmen der historisch-politischen Erinnerungsarbeit Schüler Anfang Februar an dem „Tag der Quellen“ im Münchner Volkstheater und im Mai an der Gedenkveranstaltung „München liest aus verbrannten Büchern“ teil. Auch in diesem Schuljahr fand eine politische Studienfahrt „Berlinfahrt“ statt. Sehr interessant auch der Besuch der Bayerischen Staatskanzlei der Klasse 10e. Im Herbst 2016 erreichte uns die traurige Nachricht, das der Zeitzeuge Dr. h.c. Max Mannheimer verstorben ist. Jahrelang haben wir ihn in Schulklassen und noch im Juni 2016 im Studienseminar begrüßen dürfen.

Im Schuljahr gründete sich der AK Rainbow, der sich zum Ziel gesetzt hat, Aufmerksamkeit auf das Thema „Homosexualität“ zu lenken, zu informieren und Vorurteile abzubauen.

Im Mai 2017 kam die Straßburger Kinder- und Jugendbuchillustratorin Véronique Deiss zu Besuch und gibt vor der Jgstf. 9 einen Einblick in die französische Comic-Kunst.

Im Bereich der Immobiliensanierung wurde im Herbst der neue Aufzug in Betrieb genommen. Da auch die Außenzugänge schwellen-, d.h. barrierefrei wurden, ist das Asam-Gymnasium jetzt auch für weitere Formen der Inklusion gerüstet. Der Abschluss der Generalsanierung in Form der Sanierung der Musiklehrsäle und der Akustiksanierung im UG (vier Klassenräume und Flur) ist für das 1. Halbjahr des Schuljahres 2017/2018 geplant.

Die Erweiterung des Asam-Gymnasiums (EASG) wurde im Sommer 2017 vom Stadtrat verbindlich beschlossen. Die Pläne sehen eine deutliche räumliche Entlastung und eine pädagogisch-sächliche qualitative Bereicherung vor. Das Planungsteam, die Architekten und die Schulleitung stehen seitdem in ständigem Austausch. Die Bauvorbereitungsarbeiten und der Baubeginn erfolgen im 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/2018. Die Fertigstellung ist für September 2021 geplant.


Schulleiter des Asam-Gymnasiums

12/1945 – 05/1950 OStD Dr. Weber
12/1950 – 01/1953 OStD Brückl
02/1953 – 07/1968 OStD Dr. Schenk
08/1968 – 07/1974 OStD Dr. Mall
08/1974 – 07/1994 OStD Dr. Wiesend
08/1994 – 07/2000 OStD Dr. Eßl
08/2000 – 07/2007 OStDin Trettenbach
ab 08/2007 OStD Rothmann

Bekannte Schüler des Asam-Gymnasiums

  • Herbert Rosendorfer (-1954), Richter a.D., Schriftsteller, Honorarprofessor
  • Leibl Rosenberg (- 1969), Publizist, NS-Raubgutforscher
  • Uli Katz (-1978), Professor für Astroteilchenphysik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Reinhard Erich Ingerl (-1979), ehem. "Maximilianeer" u. Professor für Rechtswissenschaften / LL.M. Harvard
  • Michael Sailer (-1982), Autor und Musiker
  • Jörg Koopmann (-1983), Fotograf und Fotodesigner
  • Christian Springer (-1984), Kabarettist
  • Malte von Trotha (-1985), Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur
  • Werner L. Maier (-1987), Rechtsanwalt, Präsident der Munich Cowboys
  • Corbinian Böhm (-1988), Bildender Künstler
  • Anton Hofreiter (- 1990), Politiker
  • Julia Simic, (-2007), Fußballspielerin